Pilsner Batch 01 – Schlauchen

Am Donnerstag habe ich das Jungbier aus dem Gäreimer der Hauptgärung in einen zweiten Gäreimer zur Nachgärung umgefüllt. Im Gegensatz zur Hauptgärung, die bei nur lose aufgelegtem Deckel erfolgte, wird die Nachgärung in einem geschlossenen Gäreimer mir Gährrohr durchgeführt.

Beim Umfüllen muß der Kontakt mit der Luft möglichst gering gehalten werden, deshalb wird mit Hilfe eines Schlauchs umgefüllt.

Pilsner Batch 01 - Schlauchen

Pilsner Batch 01 - Schlauchen

Der Extraktgehalt vor der Nachgärung lag bei 6° Plato. Damit sollte noch genug Gärung ablaufen, um im neuen Gäreimer schnellstmöglich wieder eine schützende Kohlendioxid-Decke zu bilden.

Durch das Umfüllen in einen zweiten Gäreimer ergeben sich einige Vorteile. Durch das Abziehen von der zumeist abgestorbenen Hefe wird die Bildung schlechter Geschmacksstoffe durch deren Zerfall (Autolyse) verhindert, und unerwünschte Aromen können während der Reifung entweichen oder abgebaut werden. Außerdem kann sich das Jungbier klären und später mit weniger Trübung durch Resthefe abgefüllt werden. Der Zeitraum bis zum Abfüllen in Flaschen kann weiter ausgedehnt werden, was mir aufgrund eines anstehenden Urlaubs sehr zu Nutze kommt.

Die Hefe am Boden des Gäreimers der Hauptgärung wurde eingesammelt und mit etwas Jungbier bedeckt im Kühlschrank verstaut. Die noch lebenden Hefezellen sollen so bis zum nächsten Sud gelagert und dann wiederverwendet werden.

Pilsner Batch 01 - Jungbier

Pilsner Batch 01 - Jungbier

Einen kleinen Schluck des Jungbieres mußte ich mir dann aber doch noch gönnen. Es macht schon einen guten Eindruck und läßt auf ein tolles Ergebnis hoffen.

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